
In der Sondierungsphase haben wir bestehende Initiativen, strukturelle Hindernisse und mögliche Interventionspunkte analysiert. Die enge Partnerschaft zwischen der kantonalen Verwaltung, der Zivilgesellschaft und unserem Netzwerk war dabei der zentrale Baustein für den Projekterfolg. Nur durch diese sektorenübergreifende Zusammenarbeit liessen sich die Herausforderungen in den Bereichen Konsum, Ernährung, Mobilität und globalen Lieferketten ganzheitlich adressieren.
Wir agierten in diesem Prozess als Übersetzerin zwischen lokalen Mikro-Akteuren und den institutionellen Rahmenbedingungen auf der Makro-Ebene. Ziel des Vorhabens war es, ein vertieftes Systemverständnis aufzubauen, strategische Stossrichtungen zu identifizieren und konkrete Transitionspfade zu definieren. Indem wir pionierhafte Praxisansätze mit politischen Entscheidungsprozessen verbanden, schufen wir die notwendigen Strukturen, um funktionierende Nischenlösungen gesellschaftlich zu verankern. Dieser partnerschaftliche Ansatz diente als Pilotprojekt und zeigte auf, wie öffentliche Verwaltungen trotz begrenzter formaler Zuständigkeiten durch starke Allianzen eine systemische Transformation vorantreiben konnten.
Björn Müller, Miriam Nietlispach, Samuel Eberenz, Anaïs Sägesser