Die grossen Krisen unserer Zeit verdichten sich: Klima- und Biodiversitätsverlust, gesellschaftliche Polarisierung und ein immer stärker genutzter urbaner Raum. Diese Entwicklungen untergraben das Vertrauen vieler Menschen in die Fähigkeit von Politik und Institutionen, Zukunft aktiv zu gestalten. Die Probleme sind komplex – und sie lassen sich nicht allein technisch lösen.Gerade Städte und Gemeinden stehen dabei im Zentrum. Sie sind besonders betroffen, haben aber auch die Möglichkeit, Räume für neues Denken, gemeinsames Lernen und mutige Experimente zu öffnen. Transformation kann hier konkret werden.Doch vielfach fehlen dafür Zeit, Strukturen und sichere Rahmenbedingungen. Angst vor Fehlern, festgefahrene Routinen und siloartige Organisationen bremsen den Wandel. Um handlungsfähig zu bleiben, brauchen Verwaltungen Formate, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Veränderung als gemeinsamen, demokratischen Prozess ermöglichen
Um den notwendigen Wandel der kommenden Jahre zu unterstützen, möchte Meso Antworten zu drei Kernfragen finden:
Wir arbeiten mit all jenen, die Verantwortung für urbane Transformation übernehmen wollen. Im Zentrum stehen Verwaltungen auf kantonaler, regionaler, städtischer und kommunaler Ebene. Hinzu kommen Akteur:innen aus Innovations- und Transformationsförderung, Wirtschaft und Hochschulen.Was sie verbindet, ist nicht ihre Rolle, sondern ihre Haltung: Sie verstehen urbane Transformation als Teil ihres Auftrags. Wir bezeichnen sie als Challenge Owner – Akteur:innen, die Herausforderungen nicht delegieren, sondern gemeinsam angehen und mit anderen tragfähige Lösungen entwickeln wollen.
Meso ist ein Netzwerk innovativer Organisationen, welche die Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft gemeinsam anpacken wollen.
Meso als Orchestratorin, die bestehende Ankerinstitutionen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit weniger etablierten Pionier*innen zusammenzubringt und gemeinsam handlungs-und lernfähig macht.
Meso als Wegbereiterin für systemische Arbeit, die Zeit und finanzielle Mittel für häufig vergessene systemische Arbeit schafft und verschiedenen Akteur*innen damit hilft, aus der oft einengenden Projektlogik auszubrechen. Dabei will Meso helfen, strategische Experimente aufzusetzen und zu finanzieren.
Meso als Community of Practice and Learning, die Kreativität und Phantasie anregt, Meso will eine lernende Gemeinschaft sein, welche sich kritisch, offen und konstruktiven mit der Frage auseinandersetzt, wie wir anders leben wollen und wie wir – miteinander – anders leben können.
Meso als Kompetenzzentrum für praktische Transformationsarbeit, welches Pionier*innen, Individuen wie auch Institutionen mit konkreten Werkzeugen und Angeboten unterstützt.
Meso will als Botschafterin für strategische Experimente, systemischen Wandel und kollektives Lernen agieren und aufzeigen, dass gesellschaftliche Transformation möglich und erstrebenswert ist.